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Immobilienverwaltung - Finanzmanagement
Der Hausverwalter muss einen Kontenplan erstellen. Dieser Kontenplan muss an das Gebäude angepasst werden, z.B. an eine Eigentumswohnung, eine Immobiliengesellschaft oder ein Mehrfamilienhaus. Er umfasst die Bilanz, die Erfolgsrechnung und den Abschluss.
Die Bilanz
Die Bilanz gibt Auskunft über die Vermögenswerte und Schulden sowie das Eigenkapital (Reinvermögen) an einem bestimmten Stichtag.
Die Erfolgsrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung (Erfolgsrechnung, Betriebsrechnung) gibt Auskunft über Erträge, Aufwände und den daraus resultierenden Gewinn oder Verlust in einer bestimmten Periode.
Immobilienbuchhaltung bedeutet unter anderem:
Erstellen
- Kapitalflussrechnung
- Konten, Abschluss, Budget, Statistiken, usw.
- Heizkostenabrechnung
- Stockwerkeigentumsabrechnungen
Kontrollieren
- Inkasso und Zahlungen von Rechnungen
- Vergleichen Zahlen der Buchhaltung mit dem Budget und den Vorjahren
- Buchhaltungsanalysen
Berechnen
- Renditeberechnungen
- Mieten und Provisionen
- Finanzkennzahlen Immobilien
- Zahlen für Immobilienschätzungen bereitstellen
Informieren
- Verwaltungsbericht
- Steuererklärung
- Informationen an Dritte, z.B. Investoren, Mitarbeiter, Hypothekargläubiger
- Beweise im Streifall liefern
Hilfsbuchhaltungen
Buchhaltung Heizkosten
Die Heizkostenbuchhaltung wird zur Durchführung der Heizkostenabrechnung verwendet. Die Kosten werden auf die Mieter verteilt und mit den erhaltenen Vorauszahlungen verrechnet.
Mieterbuchhaltung
Für jeden Mieter gibt es ein eigenes Konto. Die Sollstellung der Mieten und Provisionen für die Heiz- und Nebenkosten erfolgt jeweils auf den 1. eines Monats.
Das Mieterkonto enthält:
- Sollstellungen für Mieten und Provisionen für Heiz- und Nebenkosten
- Belastungen der Rechnungen an die Mieter
- Salden der Heizkostenabrechnungen bzw. der Stockwerkeigentumsabrechnungen
- Zahlungseingänge
und wird verwendet für:
- Kontrolle der Zahlungseingänge
- Versenden von Mahnungen
- Einsehen und Ausdrucken des detaillierten Kontoauszuges mit Saldos
Kreditorenbuchhaltung
Lieferanten und Zahlungen der Rechnungen werden eingegeben. Es erleichtert die Arbeit der Verwaltung vieler Gebäude.
Informationstechnologie
Die Verwaltungssoftware ermöglicht es, das Mietzinsinkasso und den Cashflow zu überwachen, Heizkostenabrechnungen zu erstellen, die Buchhaltung zu führen usw. Dank der systematischen Computereingabe und der täglichen Aktualisierungen können bestimmte Aufgaben automatisiert werden, z. B bestimmte Bucheinträge wie das Inkasso der Mieten, die Erstellung von Kontoauszügen, die Mieterabrechnungen, Checklisten, Analysen usw.
Belege
Belege sind z.B Rechnungen von Handwerkern, Lieferanten, Kontoauszüge, Excel-Tabellen zu bestimmten Berechnungen, usw. Sie müssen im Bedarfsfall schnell gefunden werden. Die Belege sind die Grundlage für die Erfassung der Buchungsposten. Der Liegenschaftsverwalter muss die Buchhaltung täglich auf dem neusten Stand halten und verschiedene Berechnungen durchführen. Er muss die Rechnungen prüfen und pünktlich bezahlen. Er muss die Ein- und Auszahlungen überwachen. Es müssen verschiedene Abschlüsse und Abrechnungen erstellt werden.
Die Arbeit einer Immobilienverwaltung ist sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Neben dem Rechnungswesen muss sie sich auch um die Vermietung, die administrative Verwaltungs und das technische Immobilienmanagement kümmern.
© Esther Lauber, eidg. dipl. Immobilien-Treuhänderin, Immobilien-Treuhandbüro (Liegenschsaftsverwaltung, Makelei, Beratung), Carouge, Genf